[RMK/BK] ConnAct-Kneipe im Oktober

Diesen Monat soll es in unserer ConnAct-Kneipe um die Situation bei uns im Kreis gehen. Seit geraumer Zeit erstarkt die faschistische Szene im Rems-Murr-Kreis. Angefangen hat es mit stümperhaft geschmierten Hetzparolen und vermehrten Auftauchen neonazistischer Sticker. Dabei beließen es die örtlichen Nazis aber nicht. Es folgten Angriffe auf Journalisten, die über rechte Umtriebe aufklären, eine „Gedenkaktion“ für den faschistischen Kriegsverbrecher und Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess und immer wieder Hetze gegen das selbstverwaltete Juze in Backnang. Vorallem selbstbestimmte, alternative Kultur, scheint den NS-Fans ein Dorn im Auge zu sein. Es wurden Flyer gegen das Juze verteilt, die Wände beschmiert oder Kot in den Briefkasten geworfen. So lächerlich und unkoordiniert viele Aktionen auch wirken mögen: Wo immer Nazis mutig werden, besteht Gefahr für alle, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen.

Deshalb wollen wir nach einem kurzen Input zu den bisherigen Vorkommnissen gemeinsam überlegen, wie wir den Nazis etwas entgegensetzen können und was es braucht um die Faschisten langfristig im Rems-Murr-Kreis klein zu halten, um sie dahin zu verweisen, wo sie hingehören: Auf den Müllhaufen der Geschichte!
Im Anschluss gibt es wie immer die Möglichkeiten bei kalten Getränken und guter Musik entspannt zu diskutieren und den Abend ausklingen zu lassen.

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[RMK] Kundgebungstour und ConnAct-Kneipe zur AfD

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und erstmals seit dem Fall des deutschen Faschismus, wird höchstwahrscheinlich eine klar rechte und rassistische Partei, die sogenannte „Alternative für Deutschland“ in das Parlament einziehen. Durch die Politik der „etablierten Parteien“, nämlich über Sozialabbau, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Gentrifizierung und Militarisierung der Polizei, spitzen sich die sozialen Gegensätze zwischen unten und oben zu, wovon die AfD, die sich als Partei des kleinen Mannes darstellt, bis heute noch profitiert. In Wahrheit stellen die Rechtspopulisten nichts anderes dar, als eine Verschärfung der jetzt schon herrschenden Gegensätze: So will sie z.B. das Arbeitslosengeld abschaffen, Frauen zurück in die rückschrittliche Hausfrauen & Mutterrolle zwingen oder die Option auf die doppelte Staatsbürgerschaft für MigrantInnen abschaffen. Der Kampf der AfD ist ein Kampf gegen unsere Interessen, egal ob wir jung oder alt sind, Frau oder Mann, seit zwanzig Jahren hier wohnen oder vor einem Jahr hierher geflüchtet sind. Wir wissen, dass wir uns nicht auf die etablierten Parteien verlassen können, denn sie lassen sich von der AfD nach rechts treiben und setzen ihre Forderungen, wie z.B. die Asylgesetzverschärfung im Parlament um. Um zu zeigen, dass wir Rassismus & Sozialabbau nicht unwidersprochen stehen lassen, haben wir eine Kundgebungstour mit Stationen im Rems-Murr-Kreis angemeldet. Die Stationen sind:

  • Schorndorf, Bahnhof ab 8.30 Uhr
  • Waiblingen, Alter Postplatz ab 10.30 Uhr
  • Backnang, Ecke Schiller-/Grabenstraße ab 12 Uhr

Abends laden wir dann in das Juze Backnang zu kalten Getränken und warmen Gesprächen, sowie einem Vortrag zur AfD aus antirassistischer Sicht. Daneben gibt es wie immer gute Musik, sowie auch Infos zur Anti-Rechtsruck-Demo am 23. September in Stuttgart.

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[Waiblingen] AfD nicht meine Alternative!

AfD nicht meine AlternativeAm Sonntag, dem 10. September findet um 16 Uhr im Bürgerzentrum in Waiblingen eine AfD Wahlkampfveranstaltung mit der Spitzenkandidatin Weidel, sowie mit dem AfD-Kandidat Fest aus Berlin-Charlotten. Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, dass diese Rechtspopulisten für ihre Partei der Reichen und Bonzen auf dem Rücken von Geflüchteten, Frauen, Migranten und Andersdenkenden Wahlkampf machen. Denn die AfD will die gesellschaftlichen Gegensätze wie Sozialabbau, Gentrifizierung und prekäre Beschäftigungsverhältnisse nicht lösen, sondern weiter verschärfen. Deswegen haben wir eine Kundgebung angemeldet und hoffen auf eure rege Beteiligung!
Achtet auf weitere Infos, kommt am Sonntag ab 15 Uhr zum Bürgerzentrum in Waiblingen und lasst uns gemeinsam den Rasissten und Ewiggestrigen klar machen, dass wir ihre Hetze nicht tatenlos hinnehmen werden!

Organize yourself – Gemeinsam als Klasse kämpfen!

 

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In Kooperation mit „organize yourself“

AFD RAUS AUS LUDWIGSBURG!

Die AfD hat sich bei ihrer Veranstaltung im Forum wohl noch nicht genug blamiert und versucht es dementsprechend erneut mit einer Wahlkampfveranstaltung in Ludwigsburg. Am 13.09. wollen der Bulle Martin Hess und die ehemalige Goldman Sachs-Analystin Alice Weidel den LudwigsburgerInnen erklären, warum die AfD ihre Interessen vertrete. Als hätten Investmentbanken und die Polizei in Deutschland noch nicht genug Einfluss. Als wären die Lügen der AfD nicht schon dreist genug kommt auch die Wahl des Veranstaltungsorts einer einzigen Provokation gleich: Direkt am Bahnhof in der Musikhalle, nur wenige Meter von migrantischen Geschäften, der städtischen Jugend und hunderten ArbeiterInnen auf dem Heimweg entfernt, will diese Hetzpartei uns erzählen, dass „die Ausländer“ unser Problem seien. Dass das eine Lüge ist und wir solche Lügen nicht hinnehmen, werden wir den AfDlern ab 18 Uhr am Bahnhof klarmachen. Im Anschluss werden wir unsere eigenen Inhalte entschlossen auf die Straßen von Ludwigsburg tragen und nochmals unmissverständlich zum Ausdruck bringen: Ludwigsburg ist unsere Stadt, nicht eure!
Schließt euch unseren Aktionen am Bahnhof und dem anschließenden Demozug an! Kein Raum für rechte Hetze, keine Ruhe für die Partei der Bonzen!

Flyer

[Herrenberg] Aller guten Megaphone sind drei oder warum wir auch nach Gültstein fahren

GülsteinFür Freitag den 21.07. hatte die AfD kurzfristig zu einem Stammtisch mit dem Rechtsausßleger Frohnmeier in Gültstein bei Herrenberg geladen. Trotz der kurzen Mobilisierung fanden sich ca. 30 GegendemonstrantInnen vor Ort ein, während sich auch das gesamte Herrenberger Polizeirevier mit knapp 20 Mann inklusive eines Hundes vor der Gaststätte positionierte.
Nachdem die Menschen dort Lautstark ihren Unmut kundtaten, eroberte die Polizei mittels einer Prügerlorgie kurzzeitig zwei unserer Megaphone, was dank unserer Überbesetzung mit drei Megas jedoch den gewünschten Effekt verzielte.

 

Nachdem zwei Tage vorher der Termin der AfD bekannt worden war, meldeten AktivistInnen aus Herrenberg eine Kundgebung an und mobilisierten in ihrem Umfeld zu dieser Kundgebung. Die Beteiligung vor allem subkulturell geprägter HerrenbergerInnen, als auch die Auswahl eines Ortes außerhalb Herrenbergs kann hierbei als Teilerfolg gewertet werden.
Inwieweit in Herrenberg zukünftig auch bürgerliche(re) Gruppierungen in solche Aktionen mit eingebunden werden können gilt es auszuloten.
So konnte jedoch grundsätzlich ein Zeichen gesetzt werden. Neben einem Redebeitrag über die Aktivitäten Frohnmeiers, konnte die Veranstaltung immer wieder mit Parolen und Sirenengeräuschen der Megaphone gestört werden. Aufgrund beinahe ausgeglichenen Verhältnisses zwischen DemonstrantInnen und Polizei waren weitere störende Elemente kaum umsetzbar. Dies wurde nocheinmal deutlich, als die Cops versuchten das Benutzen der Sirene zu untersagen und nach einer Rückkopplung eines Megaphones zwei dieser in einer Prügelorgie entwendeten. Mancher Übereifer  einzelner Cops in Form von Anstarrduellen hinterließ weitere Fragen über deren Ausbildungsstand.
Nach dem Erfolg des Megaphoneentzugs durch die Cops, griffen wir dann zum letzten bleibenden Megaphone und beendeten die Veranstaltung mit einer Spontandemonstration zum Bahnhof. Wobei wir dann erstmals bemerkten, dass auch Fehlplanungen beim Material ihre Vorteile haben können.
Insgesamt bleibt von dieser Woche für uns, dass wir im Wahlkampf nicht alle Veranstaltungen der AfD angehen oder begleiten können. Doch gerade bei Figuren wie Frohnmeier halten wir es für notwendig einen Widerstand entgegen zu bringen und deutlich zu machen, dass gerade der rechte Flügel der AfD nicht unbehelligt bleibt.  Ansonsten gilt, dass wir uns nicht von der AfD vor ihr her treiben lassen dürfen. Eigene politische Aufbauprozesse und die Vermittlung eigener Positionen darf hierbei nicht zu kurz kommen.
Jedoch kann gerade auch eine überregionale Struktur von überregionalen rechten Aktivitäten profitieren. Sie führt uns in die verschiedenen Orte und verbindet unsere Kämpfe miteinander. Womit wir die Isolierung vieler linker Gruppen auf dem Land brechen und wieder unsere gemeinsamen Stärke bewusst werden können. Finden wir als organisierte Linke wieder anhand der Praxis zusammen.
Lernen wir voneinander, streiten wir miteinander, kämpfen wir miteinander.
Die Zukunft kann uns gehören!
Hier findet ihr ein bisschen was zu Frohnmeier:
Hier noch einmal unser Bericht zur Aktion in Ludwigsburg

 

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AfD Veranstaltung in Ludwigsburg gestört!

Vorgestern waren wir mit über 130 Menschen gegen den Wahlkampfauftakt der AfD in Ludwigsburg auf der Straße. Es hat sich deutlich gezeigt, dass in Ludwigsburg kein Platz für rechte Hetze ist.Blockade 1

Blockade 2

Es kam immer wieder zu Blockadeversuchen, anreisende AfDler wurden mit Parolen bedacht und mussten direkt an den Protestierenden vorbei um ins Forum zu gelangen. Für einige Rechte war wohl schon der Anblick der entschlossenen AfD-GegnerInnen zu viel, sodass sie sich gleich wieder auf den Heimweg machten. So fanden sich nur wenige Interessierte ein um die Reden von Meuthen und Co zu hören. Leider hat sich auch gezeigt wer jede AfD Veranstaltung rücksichtslos durchsetzen und verteidigen wird: Die Ludwigsburger Polizei. Prügelnd, mit aggressiven Hunden und sichtlich mit der Situation überfordert versuchte sie jeden Widerstand gewaltsam zu unterdrücken. Als sich am Ende der Aktionen eine Spontandemonstration bildete, verloren die uniformierten Gewalttäter völlig die Fassung: Sie prügelten auf alles in ihrem Blickfeld ein und machten auch vor jüngeren GenossInnen nicht halt. Trotz alledem gelang es die unangemeldete Spontandemonstration durchzusetzen und nochmal viele LudwigsburgerInnen auf die spalterische Politik der AfD und unseren Widerstand dagegen aufmerksam zu machen. Wir hatten zwei Festgenommene und mehrere Verletzte zu beklagen. Trotzdem war der Tag ein Erfolg! Die AfD wurde erfolgreich gestört, viele Menschen erreicht und einen starkes Zeichen gesetzt. Der Tag ist auch als Warnung an die AfD zu verstehen: Wenn ihr nach Ludwigsburg kommt, müsst ihr mit unserem entschlossenen Widerstand rechnen.

 

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Kein Platz für rechte Hetze in Ludwigsburg! Der AfD den Wahlkampf vermiesen!

flyer

Flyer

Am Samstag fand in der ludwigsburger Innenstadt ein Infostand statt, um die PassantInnen über die kommende AfD Veranstaltung im Forum Gebäude und unsere Proteste dagegen zu informieren.

infotisch

Infotisch

Die AfD und andere Rechte konnten in den letzen Monaten immer wieder relativ problemlos Veranstaltungen in Ludwigsburg durchführen. Der neofaschistische „Flügel“ um Björn Höcke konnte seinen Landesverband im Ludwigsburger Krauthof gründen, auch Reichsbürgergruppen fanden hier Räumlichkeiten. Kein Wunder also, dass der Wahlkampfauftakt für den Kreis Ludwigsburg ein gross angelegtes Event ist. Das Forum bietet Platz für 1500 BesucherInnen, mit dem Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und dem ehemaligen Springer Journalisten Nicolaus Fest haben sich prominente Redner angekündigt.

Veranstaltungen wie die am kommenden Dienstag sollen für die AfD Öffentlichkeit schaffen und potentiellen WählerInnen und AktivistInnen einen Anlaufpunkt bieten. Ausserdem tragen sie zur zunehmenden Normalisierung im Umgang mit der AfD bei. Deshalb ist es wichtig am Dienstag ganz klar zu zeigen, dass die AfD eben keine normale Partei ist. Wir werden Versuchen den Ablauf der Hetzveranstaltung konkret zu stören und ein entschlossenes Zeichen setzen um zu zeigen, dass in Ludwigsburg kein Platz für Rassismus ist.

Anreise aus Stuttgart:
Aus Stuttgart gibt es eine organisierte Zugfahrt, welche sich um 17:15 am Hbf beim LeCrobag trifft.

Unsere Kundgebung und Aktionen vor Ort beginnen ab 18 Uhr.

Wir lassen uns nicht spalten, wenn es darum geht dem gesellschaftlichen Rechtsruck entgegen zu treten! Lasst uns der AfD gemeinsam einen spürbaren Protest entgegen bringen!

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