[RMK] Aktiv gegen Rassisten und Fluchtursachen!

Fluchtursachen

Angesichts der Aktivitäten von „Fellbach wehrt sich“ und des vergangenen Antikriegstages waren in Fellbach heute AktivistInnen unterwegs, um gegen rechte Hetze und Kriegsprofiteure vorzugehen.

Am 9. September gilt es daran anzuknüpfen, wenn die RassistInnen wieder gegen Flüchtlinge auf die Straße gehen wollen…

Die aktuelle Lage in Fellbach

Nach den vergangenen zwei rechten Kundgebungen in Fellbach ruft Michael Stecher für den 9. September erneut zu einer Kundgebung auf. Mag der Hauptakteur der Seite „Fellbach wehrt sich“ zwar auch geistig weniger fit erscheinen, so mag seine kreischende Mitstreiterin Esther Seitz ein Problem darstellen.

Bereits heute ist bekannt, dass Esther Seitz unabhängig von ihrem paranoiden Freund für den Oktober zu einer eigenen Kundgebung nach Fellbach mobilisiert. Das zu erwartende Spektrum ist hierbei aus Karlsruhe bestens bekannt. Nazis, Rassisten, Nazis, Rassisten, Nazis, Rassisten uuund Esther…

Dementsprechend halten wir es für grundlegend, dass wir auch weiterhin gegen kleine rechte Events vorgehen und diese nicht unbehelligt lassen. Wer rechte Hetze betreibt muss mit Konsequenzen rechnen.

Der heutige Infotisch

Infotisch

Im Zuge der Mobilisierung gegen den rechten Aufmarsch fand heute ein Infotisch am Bahnhof in Fellbach statt, wobei sich rund ein Dutzend AktivistInnen beteiligte. Aufgrund der ankommenden S-Bahnen, sowie Busse war es hier möglich ein großes Publikum zu erreichen.

Neben dem Infostand legten zudem AntifaschistInnen Flyer in Fellbacher Läden aus und sensibilisierten diese gegen rechte Veranstaltungen vorzugehen.

Intrests

Besonders erfreulich war hierbei, dass zahlreiche BürgerInnen sich über das Engagement freuten und oftmals auch einem kleinen Gespräch nicht abgeneigt waren. Thanks!

Und dann? Fluchtursachen bekämpfen!

Flashmob

Nach diesem erfolgreichen Infotisch können wir zudem erfreut über einen antimilitaristischen Flashmob berichten, welcher sich gegen die Thyssen Krupp Schulte GmbH richtete.

Mehrere AktivistInnen besuchten die Außenstelle des Essener Konzerns in Fellbach und beklebten die Außenfassade mit verschiedenen Plakaten, welche sich gegen Krieg als Fluchtursache wendeten.

Wall

Die Thyssen Krupp Schulte GmbH ist verantwortlich für spezielle Metalle, welche sich später in den U-Booten und Marineschiffen des Mutterkonzerns wiederfinden. Kriegswaffen, welche unter anderem an Israel, Ägypten und die Türkei geliefert werden.

Dass hierbei Profite über der Unterstützung von Despoten und Diktatoren stehen, scheint egal. Doch gerade angesichts der Türkei und ihrem Angriff auf den momentan größten Zukunftsentwurf im syrischen Bürgerkrieg ist es Zeit, mit dieser Politik zu brechen.

Ziel muss es sein Fluchtursachen dort anzugehen wo sie entstehen, Solidarität mit progressiven Bewegungen zu üben und kollektive Zukunftsperspektiven zu entwerfen.

Rechten Hetzern einheizen – Fluchtursachen bekämpfen!

Hoch die internationale Solidarität!

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